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Rot-weiss, Schwingerhosen und Edelweiss

Nach der Theatersaison «Zwüsche Wahnsinn und Mallorca» plagte sie das Heimweh. «Unsere Schweiz» war das Motto der Vereinsreise des Theater Weggis. Wie stark das Heimweh war, zeigte sich am 26. Mai 2016 frühmorgens an der Schiffstation Weggis. Helvetia höchstpersönlich und in doppelter Ausführung machte sich zusammen mit Schwingern, Sennen und Walterli auf den Weg nach Luzern. Und wohin nun? Das wussten zu diesem Zeitpunkt nur die beiden Organisatorinnen Theresia Imgrüth Nachbur und Evi Rölli-Imgrüth. Es musste schnell gehen, der Anschlusszug wartete bereits. Der kleine Spurt von Gleis zu Gleis wurde aber mit Gipfeli und Kaffee belohnt und es folgte eine kurzweilige Stunde Fahrt – mit Jassen, neusten Geschichten, kleinem Frühstück oder lustigen Selfiestick-Momenten. 

Ein kleiner Stadtlauf
Unsere Hauptstadt begrüsste die 29 Mitglieder mit Sonnenschein. Nächstes Ziel: Bärengraben. Die individuelle Anreise à la Tour de Berne führte zu unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten. Zum Berner Münster, zum Rosengarten oder unter die Lauben in der Altstadt. Wieder vereint genoss man eine Stunde später eine typische Berner Rösti im Restaurant Altes Tramdepot. Es wurde gelacht, gesungen und gerätselt, was heute noch alles auf dem Programm steht. Nachdem jeder einzelne Hunger gestillt war, zog die farbenfrohe Truppe weiter. Auf der Terrasse des Bundeshauses war es definitiv: willkommen in unserem Bundeshaus.

Grüezi National- und Ständerat
Still wurde es schnell, als man die imposante Eingangshalle betrat. Man lauschte den interessanten Erzählungen über Architektur, Statuen und Malereien sowie Geschichten der damaligen Zeit. Im Ständeratssaal stoppte der Blick voller Stolz beim grossen Kronleuchter. Es war einst ein Geschenk der ersten elektrifizierten Schweizer Stadt Luzern. Den Abschluss bildete der grosse Nationalratssaal. Ort und Schauplatz der vereinigten Bundesversammlung. Man konnte nur erahnen, wie es alle vier Jahre durch die Sitzreihen hallt: Gewählt ist...!

Auf den Spuren von Ueli
Und weiter geht’s – auf nach Lenzburg. Nach einer kurzen Pause im Hotel genoss der Verein einen traditionellen Aargauer Zwetschgenbraten mit Kartoffelstock im Restaurant Unter der Linde. Gesättigt pilgerte die Gruppe auf den naheliegenden Staufberg und freute sich ob der nächsten Überraschung: Ueli de Chnächt 2016. Zwei Wochen vor der Première durfte das Theater Weggis an der ersten Durchlaufprobe teilnehmen. Eine Probe ist eine Probe und es wird noch verbessert, wo es nötig ist. Doch überzeugten die schauspielerischen Leistungen, die Kulisse und die moderne Inszenierung, so dass ein paar Mitglieder nun eine offizielle Aufführung besuchen werden. Der grosse Dank gilt dem Regisseur Peter Locher und dem ganzen Team, dass man den Abend bei ihnen «oben» verbringen durfte.

Die frühe Gans fängt den Fuchs
Nach einer entspannenden Nacht im Hotel Kreuz und einem superfeinen Frühstücksbuffet machte sich die erste von vier Gruppen auf den Weg nach Wildegg. Gestaffelt war man auf der Fährte eines Fuchses. Die originellen Rätsel und Aufgaben  wurden gelöst und jede Gruppe fand den Weg durch das Schloss auf die Terrasse zum feinen Apèro riche. Jetzt war man gestärkt für die Heimfahrt. 

Mmmmh... Riva-riera
Nach gut zweieinhalb Stunden hatte Weggis seinen Theaterverein wieder. Es folgte ein köstliches Abendessen im Restaurant Riva inklusive toller Aussicht auf See und Berge. Zusammen mit weiteren Mitgliedern, welche leider nicht an der Reise teilnehmen konnte, fand der tolle Ausflug sein Ende. Co-Präsident Konrad Dahinden bedankte sich im Namen des Vorstands bei Theresia und Evi für die tolle Organisation. Es bleiben schöne Erinnerungen an zwei unvergessliche Tage – zwei Tage in «unserer Schweiz».